17. Dezember 2023

Woher kommt mein Spielzeug?

Du kennst nun schon verschiedene Rohstoffe wie Holz, Erdöl oder Baumwolle. Auf der ganzen Welt werden unterschiedliche Rohstoffe zu Spielzeug verarbeitet. Vergleiche die beiden Bilder und klicke auf dem unteren Bild alle 13 Fehler an.

Für die Erwachsenen

China ist mittlerweile der Hauptakteur in der globalen Spielzeugproduktion, wobei über 75 % des weltweit hergestellten Spielzeugs aus dem Land stammen. Den Markt beherrschen vor allem drei große Hersteller: Hasbro, Mattel und Lego. Pro Kind werden jährlich etwa 315€ für Spielzeug ausgegeben. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass in den Wochen vor Weihnachten in Deutschland beeindruckende 30 % des Jahresumsatzes im Spielzeugsektor erzielt werden.

Gesprächsimpuls

Überlegt und diskutiert gemeinsam: Was seht ihr? Findet die Unterschiede auf den beiden Bildern. Lassen Sie den Kindern Zeit, auch Kleinigkeiten zu entdecken. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile von Flugzeugen, Schiffen und LKW, um die Spielzeuge in unsere Läden oder nach Hause geliefert zu bekommen.

Aktivität

Recherchieren Sie doch einmal gemeinsam, wo es in Ihrer Umgebung Möglichkeiten zum Ausleihen oder Reparieren gibt. In Bibliotheken gibt es nicht nur Bücher, sondern häufig auch Brettspiele, CDs oder Konsolen.

Rohstoffe in Spielzeug

Bei der Herstellung von Spielzeug werden heute vor allem Materialien wie Kunststoffe, Holz, Textilien (wie Plüsch) oder Pappe verwendet. Ein wichtiger Grundstoff ist Plastik, das etwa ein Viertel der Produktionsmaterialien ausmacht. Interessanterweise wird sogar Plüsch aus dem gleichen Rohstoff hergestellt – Erdöl. In Deutschland ist Holz ein beliebtes Material für Spielzeug, aber oft wird es aus anderen Ländern importiert, was, selbst wenn es zertifiziert ist, nicht besonders nachhaltig ist. Die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion sind aufgrund geringer Transparenz in den Lieferketten schwer nachvollziehbar.
Elektronisches Spielzeug wird immer beliebter und verwendet ähnliche Rohstoffe wie Smartphones, darunter auch problematische Konfliktrohstoffe.

Wenn ihr andere Kinder, Familien oder Erwachsene kennt, die sich auch über diesen Adventskalender freuen würden, ladet sie doch auch schnell ein. Schickt ihnen einfach diesen Link zum Adventskalender https://www.wissenswerk-lernen.de/interaktiver-adventskalender/ oder teilt ihn in den sozialen Netzwerken. Gemeinsam spielen und lernen macht doppelt Spaß!